Anglerheim liegt in Schutt und Asche 07.01.2009 Nach dem Großbrand 08.01.2009
Vereinsheim des Angelsportvereins Schloßborn ausgebrannt  
Stille Wasser im Silberbachtal sind tief und lupenrein 13.09.2006  
Ein glitzerndes Kleinod für Mensch und Tier 22.08.2006

Angler-Casting und Wobbler-Tipps 01.09.2006

Quelle: Taunus-Zeitung vom Kalenderwoche 2 / 2009

Vereinsheim des Angelsportvereins Schloßborn ausgebrannt

Schloßborn – Das Vereinsheim des Angelsportvereins Schloßborn ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden komplett nieder gebrannt. Um 5.23 Uhr wurde durch die zentrale Leitstelle des Hochtaunuskreises Alarm für die Feuerwehr Schloßborn ausgelöst. Als die ersten Einsatzkräfte der Wehr Schloßborn mit dem Hilfeleistungstanklöschfahrzeug am Ünglücksort an den Angelteichen in Nähe der Landesstraße Richtung Ruppersthain eintrafen, stand das ca 30 Quadratmeter große Vereinsheim bereits in Flammen. Daraufhin wurden die Feuerwehren Glashütten, Oberems und ein Großtanklöschfahrzeug aus Kronberg angefordert. In den Einsatz gingen jedoch nur die Feuerwehr Schloßborn, das Tanklöschfahrzeug Glashütten und das Großtanklöschfahrzeug aus Kronberg. Ein Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz begann sofort mit dem Löschangriff. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet um ausreichend Löschwasser zum Brandherd zu bringen, der außerhalb der Bebauung liegt und somit nicht ans öffentliche Wassernetz angeschlossen ist. Die Einsatzstelle wurde mit Halogenscheinwerfern ausgeleuchtet. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbarten Geräteschuppen, in dem unter anderem ein Rasenmähertraktor steht, sowie auf sanitäre Anlagen verhindert werden. Das Vereinsheim, in dem unter anderem eine komplette Einbauküche stand, konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Zwei Propangasflaschen sowie mehrere Benzinkanister wurden aus einem Nebenraum geborgen und gekühlt. Der Unterboden musste mit Einreißhaken und Brechstangen geöffnet werden, da sich dort noch zahlreiche Glutnester befanden. Bei eisigen Temperaturen waren 46 Einsatzkräfte, darunter drei Frauen, unter der Leitung von Gruppenführerin Natascha Schladenhaufen im Einsatz. 20 Einsatzkräfte trugen schweren Atemschutz. Der Einsatz der Schloßborner Wehr war an der Brandstelle um 9.30 Uhr beendet. Die Aufräumarbeiten im Gerätehaus dauerten noch bis 12 Uhr. Am Nachmittag wird durch die Feuerwehr Schloßborn noch eine Brandnachschau durchgeführt. Der entstandene Sachschaden wird auf 60.000 Euro geschätzt. Der Vorsitzende des Vereins, Michael Raineri, wurde informiert und kam sofort an die Einsatzstelle. Die Kriminalpolizei nahm noch am Morgen die Ermittlungen auf. Das Feuer entstand wohl im Bereich eines Holzofens. Brandstiftung kann ausgeschlossen werden. Während des gesamten Einsatzes stand ein Rettungswagen an der Brandstelle in Bereitstellung, verletzt wurde aber niemand.


Quelle: Taunus-Zeitung vom 08.01.2009

Nach dem Großbrand

Schloßborn. Die Betroffenheit war groß, als sich der Angelsportverein Schloßborn zur Krisensitzung traf. Bei einem Brand am Dienstagmorgen war deren Vereinshaus nahezu völlig zerstört worden (wir berichteten). «Wir haben aber nicht resigniert die Köpfe hängen lassen», stellt der Vereinsvorsitzende Michael Raineri klar. Einig seien sich alle darin gewesen, dass das Vereinsleben weitergehen solle. Und: Alle Mitglieder hätten ausdrücklich die Arbeit der Feuerwehr vor Ort gelobt. «Vor allem die Einsatzleitung hat ganz hervorragende Arbeit geleistet», sagt Raineri. «Vielleicht stellen wir ja im März erstmal ein Zelt auf – in jeden Fall haben wir uns vorgenommen, uns weiter mindestens einmal in der Woche zu treffen», sagt er voller Zuversicht. Jetzt müsse man eben notgedrungen improvisieren. Mit dem möglichen Wiederaufbau des Gebäudes wolle man aber erstmal warten, so der Vorsitzende. Allerdings sei schon Kontakt mit der Bauabteilung und dem Umweltamt der Gemeinde Glashütten aufgenommen worden. «Wir wissen ja derzeit noch nicht, wie viel uns von dem Schaden ersetzt wird. Unsere Versicherung wird erstmal ihren Gutachter schicken.» Über die Höhe des Schadens gehen die Einschätzungen indes weiter auseinander. Während Raineri von bis zu 60 000 Euro ausgeht, nimmt die Polizei nach ihrem derzeitigem Kenntnisstand weiterhin eine Schadenshöhe von nur 10 000 Euro Schaden an. Diese Summe habe er den Beamten frühmorgens um halb sechs als «Mindestbetrag» genannt, sagt der Vereins-Chef. «Nur so kann ich mir vorstellen, wie man bei der Polizei auf diesen Betrag kommt. «Die Ermittlungen der Kriminalpolizei gehen weiter – nicht zuletzt auch deshalb, weil die Brandursache weiter unklar ist», sagt Michael Greulich von der Polizeidirektion Hochtaunus. Man könne Brandstiftung nicht ausschließen. Die Feuerwehr hatte dagegen am Dienstag noch ausgeschlossen, dass das Feuer gelegt worden sein könnte. Aber auch die Kripo hält es für wahrscheinlich, dass das Feuer im Bereich des Holzkohleofens ausgebrochen ist. roh

 

Quelle: Taunus-Zeitung vom 07.01.2009

Anglerheim liegt in Schutt und Asche

Schloßborn. Schock für die Angelsportfreunde im Glashüttener Ortsteil Schloßborn: Bei einem Großfeuer ist am Dienstagmorgen das Vereinsheim des Angelsportvereins Schloßborn völlig zerstört worden. Die Feuerwehr konnte das Niederbrennen der Hütte nicht mehr verhindern. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt, die Kriminalpolizei ermittelt.Um 5.23 Uhr wurde bei der zentralen Feuerwehrleitstelle des Hochtaunuskreises Großalarm für die Feuerwehr Schloßborn ausgelöst. Als die Einsatzkräfte an den Angelteichen in der Nähe der Landesstraße 3319 eintrafen, stand das etwa 30 Quadratmeter große Gebäude bereits vollständig in Flammen. Daher mussten zusätzlich die Feuerwehren aus Glashütten und ein großes Löschfahrzeug aus Kronberg nachgefordert werden. Mit schweren Atemschutzgeräten und einem Pendelverkehr zwischen den Löschwagen und der brennenden Hütte konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Geräteschuppen mit einem Rasenmähertraktor sowie auf die sanitären Anlagen verhindert werden. Der Löschwageneinsatz war nach Angaben der Brandbekämpfer notwendig, da das Grundstück nicht an das öffentliche Wassernetz angeschlossen ist.Das Vereinshaus selbst wurde jedoch samt Inneneinrichtung völlig zerstört. Aus einem Nebenraum konnten allerdings noch mehrere Benzinkanister und zwei Propangasflaschen vor der Hitze gerettet werden. Da sich im Unterboden noch zahlreiche Glutnester befanden, mussten die Brandbekämpfer darüber hinaus noch den Unterboden mit Brechstangen und Einreißhaken öffnen. Der Einsatz der Schloßborner Feuerwehr war um 9.30 Uhr beendet – die Aufräumarbeiten dauerten noch bis 12 Uhr. Bei eisigen Temperaturen waren unter der Leitung der Gruppenführerin Natascha Schladenhaufen insgesamt 46 Einsatzkräfte im Einsatz – darunter allein 20 mit schwerem Atemschutz. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei nahm noch am Morgen die Ermittlungen auf, weil Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Feuerwehr vermutet allerdings, dass das Feuer im Bereich eines Holzofens in der Hütte entstanden ist – sie dagegen schließt Brandstiftung aus. Nicht so sicher ist sich da der Vorsitzende des Anglervereins, Michael Raineri: «Es ist doch eher eine sehr ungewöhnliche Uhrzeit – da war doch seit Stunden niemand mehr drin.» Uneinig sind sich Polizei und Feuerwehr auch über die Schadenshöhe: Die Feuerwehr vermutet 60 000 Euro Sachschaden, die Polizei geht von nur 10 000 Euro aus. Traurig ist Raineri vor allem über die für immer vor den Flammen zerstörten Fotos vom regen Vereinsleben der vergangenen Jahrzehnte. «Da waren jede Menge Alben drin, und die Wände hingen voller Bilder. Alles futsch.» Er habe morgens die Sirenen gehört, wäre aber im Traum nicht darauf gekommen, dass es das eigene Vereinsheim getroffen hat. «Und plötzlich klingelte es dann an der Haustür.» Er sei zum Einsatzort geeilt und habe sich sofort ein Bild von der Lage gemacht. «Heute Abend ist bei uns jetzt erstmal eine Vorstandssitzung. Da besprechen wir, wie wir jetzt vorgehen sollen.» Der Wiederaufbau des Angler-Hauses sei aber bereits geplant. Man hofft dabei auf die Unterstützung der Gemeinde. Die Angler lassen die Köpfe nicht hängen: «Machen wir jetzt halt das Beste draus.» roh


Quelle: Taunus-Zeitung vom 13.09.2006

Stille Wasser im Silberbachtal sind tief und lupenrein

Schloßborn. Nein , mit solch einem großen Zuspruch hatte tatsächlich niemand gerechnet. „Die enorme Resonanz hat uns verdeutlicht, dass das Interesse der Bürger für die Natur doch noch sehr groß ist“, freute sich Vereinsvorsitzender Michael Raineri . Mit rund 300 Besuchern herrschte beim Tag der offenen Tür des Angelsportvereins (ASV) rund um den Silberbach großer Trubel. Mit einem rund achtstündigen Programm an diesem Tag hatte sich die Veranstaltung des ASV damit weit von einem herkömmlichen Grillfest entfernt. Informationen rund um den Angelsport und die Natur standen im Blickpunkt.

Ein überaus idyllisches Bild bot sich den einzelnen Gruppen bei einem Rundgang um die Teichanlage. Dabei wurden vor allem die Ausmaße des Vereinsgeländes deutlich, das von den Mitgliedern in Eigenregie gepflegt werden muss. Wie gut die Besucher selbst im Umgang mit Angel und Haken sind, das durften sie mehrmals an diesem Tag beim Angel-Casting zeigen. Rund 60 Jungen und Mädchen nahmen an der Aktion teil, doch auch die Erwachsenen durften sich vor diesem Spielspaß nicht drücken. Unter den belustigten Augen vieler Zuschauer angelten die Freiwilligen ein kleines Gewicht, mit dem sie anschließend ein Ziel treffen mussten. Zudem gaben Diavorträge sowie ein Informationsstand interessante Einblicke in die Vereinsarbeit sowie in die Artenvielfalt der Teichanlagen. „Natürlich sind wir stets auf der Suche nach neuen Mitgliedern und Förderern“, berichtete Raineri . Vor allem die Kinder konnten an diesem Tag gar nicht genug bekommen. Immer wieder schwirrten sie um die Teichanlagen herum und inspizierten das Wasser - bis sie schließlich zufällig im Mühlbach einen überraschenden Fang machten: eine Mühlkoppe, die 2006 zum Fisch des Jahres gekürt wurde. „Die Mühlkoppe braucht zum Überleben eine besonders hohe Gewässergüte“, berichtete Raineri . Ein guter Beweis dafür, dass das Ökosystem am Fischteich funktioniert. Viel zu sehen, vor allem für die jungen Besucher, gab es am Stand des Verbandes Hessischer Sportfischer. Verbandsmitglied Günter Hoff-Schramm erklärte den Interessierten, welche Kleinstlebewesen sich im Wasser befinden, die anschließend auch unter einem Mikroskop betrachtet werden konnten. Ein Dankeschön sprach der Verein der örtlichen Feuerwehr aus. Sie hatten ihr Zelt zur Verfügung gestellt und zudem die Schottereinfahrt zum Gelände des ASV gesichert. „Zwischen der Feuerwehr und dem ASV hat sich eine enge Freundschaft entwickelt. Wenn alle Vereine so miteinander umgehen würden, würden einige Vereine nicht so arg in den Seilen hängen“, so Raineri . Nach dem ersten Erfolg soll sich ein Fischerfest nun im Jahresprogramm des Vereins etablieren. „Wir möchten noch bekannter werden. Mit dem Tag der offenen Tür sind wir auf dem richtigen Weg“, resümierte Raineri stolz. ( shs )

Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.asv-schlossborn.de

Quelle: Taunus-Zeitung vom 01.09.2006

Angler-Casting und Wobbler-Tipps

Schloßborn . Wer meint, dass die Mitglieder des Schloßborner Angelsportvereins (ASV) lediglich gemütlich am Teich sitzen und geduldig darauf warten, dass ein Fisch an ihrer Angel anbeißt, der kann sich am Sonntag, 10. September, eines Besseren belehren lassen. Alle Interessierten lädt der Verein dann nämlich zu einem Tag der offenen Tür an der Teichanlage am Silberbach ein. Von 10 bis 18 Uhr wartet ein vielseitiges und unterhaltsames Programm auf die Besucher.

Nach einem Frühschoppen um 10 Uhr mit reichlich Bier vom Fass und geräucherten Forellen bieten mehrere Programmpunkte einen Einblick in die umfassenden Aufgaben der Mitglieder eines Angelsportvereins. In 15-minütigen Diavorträgen, jeweils um 11.30 Uhr sowie um 14.30 Uhr, informieren die Referenten über die Teichanlagen des Vereins und die tierischen Lebewesen in diesem Gewässer. Damit es nicht nur bei den Fotos bleibt, lädt der Verein auch zu einem Rundgang um die Teichanlage ein. Start ist dafür um 12.15 Uhr sowie um 15.15 Uhr.

Bei all den vielen Informationen soll natürlich auch der Spaß nicht fehlen. Um 11 Uhr findet ein Angel-Casting für Kinder statt. Sachpreise, die für die drei Besten winken, bieten dabei einen besonderen Anreiz zum Mitmachen – auch für die Erwachsenen, die ab 13 Uhr ihr Geschick unter Beweis stellen können. Natürlich stehen die Mitglieder des ASV den Besuchern jederzeit für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Weitere interessante Programmpunkte an diesem Tag bieten ein Umweltwagen vom Verband der Hessischen Sportfischer und „Christians Angelecke“. Hobbyangler und solche, die es noch werden möchten, können sich auf der Anlage des ASV mit Angelzubehör und Angelmontagen für das Fischen rüsten. Zudem informiert die Firma Sänger in kurzen Vorführungen über so genannte Wobbler und Kunstköder.

Da beim Tag der offenen Tür nicht auf dem Vereinsgelände geparkt werden darf – eine Ausnahme wird für Gehbehinderte gemacht – sind Parkplätze an der Mehrzweckhalle ausgewiesen. Ein rund zehnminütiger Fußweg zu den Teichanlagen am Silberbach ist ausgeschildert. Wem das zu anstrengend ist, für den steht ein Pendelbus zur Verfügung. ( shs )

Weitere Informationen zum Verein gibt es im Internet unter http://www.asv-schlossborn.de

Quelle: Taunus-Zeitung vom 22.08.2006

Ein glitzerndes Kleinod für Mensch und Tier

Schloßborn. Idyllisch treiben die großen Seerosen auf dem Teich. Mit langem Flügelschlag fliegt der Reiher über das Wasser und lässt sich am Ufer nieder. Grillen zirpen, Vögel zwitschern.

Die große Anlage des Angelsportvereins (ASV) ist ein traumhaftes Fleckchen. Etwas abseits gelegen kommen hier zumeist nur die Mitglieder und Kenner hin. Das aber soll sich am Sonntag, 10. September, ändern. Denn für diesen Tag lädt der ASV zum Tag der offenen Tür. Mit einem vielseitigen Programm möchte der Verein an diesem Tag über die umfassenden Aufgaben informieren. „In einem Angelsportverein geht es um mehr als allein das Fischen. Wir engangieren uns auch sehr stark im Naturschutz“, berichtet Michael Raineri, Vorsitzender des ASV. Es nimmt schon eine Menge Zeit der 66 Mitglieder in Anspruch, die 20 000 Quadratmeter umfassende Anlage am Silberbach zu pflegen, die Eigentum des Vereins ist. Außer dem 4000 Quadratmeter großen Friedfischteich und dem doppelt so großen Raubfischteich gehören auch ein großes Grundstück mit Obstbäumen sowie der Platz mit der großen Vereinshütte zu der Anlage dazu. Sehr arbeitsintensiv sind vor allem die großen Teichreinigungen, die die Mitglieder regelmäßig durchführen. Erst im Herbst vergangenen Jahres wurde der große Teich abgelassen und ein erstaunlicher Fund gemacht. „Wir haben einen großen Waller entdeckt, der unseren Fischbestand enorm kaputt gefressen hat. Wir haben uns schon gewundert, warum die Fische immer weniger werden“, erzählt Raineri. Während in dem kleinen Friedfischteich heimische Fische wie Karpfen, Forellen oder Zander, aber auch Frösche und Krebse leben, schwimmen in dem Raubfischteich auch Hechte, Weißfische und Rotaugen. Und die können sogar richtig groß sein. „Eines unserer Mitglieder hat in unserem Teich einen 90 Zentimeter großen Hecht geangelt, der 7,8 Kilogramm auf die Waage gebracht hat“, so der Vereinsvorsitzende. Zu einem tierischen Gefährten des Vereins ist auch der Reiher geworden, der sich meist in der Nähe der Teiche aufhält. Zudem werden die beiden Inseln auf dem großen Teich gern von Enten angenommen.